Sardinien ist eines der Italienischen Länder, in denen sich die meisten unberührten Wälder befinden. In der Tat bedecken diese mehr als 3.200 qkm. Neben den Wäldern besteht nahezu die Hälfte der Vegetation des gesamten Inselgebietes aus mittelländischer Macchia.
Es handelt sich hier um eine sehr wichtige Naturlandschaft, auf Grund der Anwesenheit seltener Fauna (wie z.B. Mufflons, Hirsche und Steinadler) und des außerordentlichen Geologie- und Florareichtums. Um diese einmalige Schätze zu verteidigen, ist die Mehrzahl des Inselgrünen durch die Gründung verschiedener Regionalparke, neben dem Nationalpark vom Gennargentu, zum Naturschutzgebiet erklärt worden. Eine Besonderheit der sardischen Landschaft sind die Giare, Hochebenen, die aus weiten Grasflächen und verschiedenen Waldsorten bestehen und oft von seltsamer Fauna bevölkert sind, wie z.B. die kleinen Wildpferde von Gesturi, der Marder und die Wildkatze.Das ESIT (Sardische Fremdenverkehrsgewerbeanstalt) hat schon Anfang der 80er Jahren die interessante Initiative des Grünen Zuges gefördert. Mit einem alten Dampfzug, aus dem Jahre 1913, kann man die eindrucksvollen Innengebiete von Mandas bis Arbatax durchfahren (die Fahrt dauert ca. 5 Stunden). Die Zugfahrt ist sehr eindrucksvoll: überhängende Kalkfelsen, lange Tunnel, atemberaubende Brücken betonen die Fahrt durch diese unberührte Umgebung von dichten Wäldern, Seen und heftigen Wildbächen. Der Zug fährt durch dieses rauhen Berggebiet und erreicht danach die wunderschönen Stränden der Ogliastra. Der W W E und verschiedene Umwelt Vereine organisieren mit dem gleichen Dampfzug andere Zugfahrten auf der Strecke Cagliari - Sorgono, Richtung Barbagia.
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